đŸ”„ ItÂŽs all over now, Baby Blue đŸ”„

Frustration, Wut, Erschöpfung.

Der Mitarbeiter, sichtlich am Rande seiner KrĂ€fte, wagte es endlich, die lang unterdrĂŒckten GefĂŒhle auszudrĂŒcken. Seine Stimme zitterte, als er den Chef anklagte: „Du kannst immer nur fordern! Jeden Tag immer mehr. Ich komme mit meinen Aufgaben nicht mehr hinterher.“

Ungewollt und zufÀllig wurde ich Zeuge eines emotionalen GesprÀchs zwischen einem Mitarbeiter und seiner Chefin.

Die Vorgesetzte, die die Eskalation nicht bemerkte oder als solche wahrnahm, war schockiert. Der Mitarbeiter, der an seine Grenzen getrieben wurde, platzte wie ein Vulkan aus. Seine Worte waren, ein verzweifelter Versuch, sich Gehör zu verschaffen.

Die Vorgesetzte versuchte, ihre Fassung zu wahren. Ihre HĂ€nde hatten die berĂŒhmte „Merkel-Raute“ geformt. Ein Zeichen der Unsicherheit und des Drucks. Man konnte förmlich spĂŒren, wie sie nach einem Ausweg aus dieser unangenehmen Situation suchte.

Und dann kam der scheinbare Wendepunkt. Mit zögerlicher Entschlossenheit erweiterte die Vorgesetzte: „Ok. Du hast gewonnen! Ich gebe dir mehr Zeit, aber dann muss die Aufgabe erledigt sein.“ 🕑

Man könnte meine, dass nun alles wieder im Lot war. Aber die tĂ€glich wachsenden Forderungen der Vorgesetzten waren unbemerkt zu einem stetig wachsenden Druck angeschwollen. Wie unsichtbare FĂ€den zogen sie die Spannung zwischen den beiden an. Immer mehr Kritik, immer mehr Erwartungen – bis der Mitarbeiter schließlich die Kontrolle verlor. Der Ausbruch war nicht mehr aufzuhalten, und die Situation erreichte ihren Höhepunkt.

Als ich Wochen spĂ€ter wieder im Unternehmen war, hatte der Mitarbeiter das Unternehmen verlassen. Der Arbeitsplatz des Mitarbeiters war seitdem leer. Als wĂ€re es ein Mahnmal fĂŒr schlechte Kommunikation. War das wirklich das erklĂ€rte Ziel der Vorgesetzten, ihren. Mitarbieter zu verlieren? War ihr klar, dass das passieren könnte? War es das wert?

In dieser Situation von Spannungen, MissverstĂ€ndnissen und unerfĂŒllten Erwartungen gab es 2 Verlierer und eine Lehre: Kommunikation und Anerkennung sind der SchlĂŒssel zum FĂŒhrungserfolg.

Habt ihr Àhnliche Situationen erlebt?
Was hÀttet ihr als Vorgesetzte anders gemacht?

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