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Der Verkäufer hat kein Problem, du hast ein Problem

🚀 Als junger Vertriebsleiter befand ich mich in einer Welt voller Ungewissheit. Die Vorstellung, dass gute Umsatzzahlen ausreichen, als qualifiziert zu gelten, um einen Vertrieb zu leiten, wurde zu einer oberflächlichen Definition meiner Rolle. Doch ich wusste, dass ich anders sein wollte. Die Demotivation, die ich durch meine vorherigen Vorgesetzten erlebte, hatte mich nachhaltig geprägt. 😔💼

💪🔥 Als Verkäufer sehnte ich mich nicht nach einem Motivator, denn ich war von Natur aus ein Verkäufer mit Leidenschaft und Verständnis für den Verkauf. Doch ich konnte auch keine Demotivatoren in meiner Umgebung ertragen, die meine Begeisterung erstickten. Es war entmutigend, jeden Tag widerwillig zur Arbeit zu gehen, gefangen in einem Zustand der Lustlosigkeit und Gleichgültigkeit.

Diese Vertriebsleiter fanden immer Ausreden für ihre Misserfolge und schoben die Schuld stets auf äußere Umstände wie die schlechte Wirtschaftslage, Lieferengpässe oder angeblich unfähige Mitarbeiter. Ein solcher Vertriebsleiter wollte ich keinesfalls sein. Ich wollte die Lust am Verkaufen wecken und meine Kollegen sollten stolz darauf sein, Teil meines Teams zu sein. 💪👥

Doch die Zeiten waren kompliziert. Mit dem Fall der Mauer prallten zwei unterschiedliche Kulturen aufeinander. Die westdeutschen Vertriebsleiter wollten den ostdeutschen Verkäufern zeigen, wie es richtig gemacht wird, während die ostdeutschen Verkäufer sich gegen Veränderungen sträubten. Manchmal fühle ich auch heute noch die Auswirkungen dieser turbulenten Zeit, doch zum Glück verblassen die Erinnerungen zunehmend. 🌍🧱

Ich betrachtete mich stets als Gleicher unter Gleichen, nur mit einer anderen Rolle. Für mich galt dasselbe wie für alle anderen: Verkaufen und Unterstützung anbieten, wo immer nötig. Es funktionierte größtenteils gut, abgesehen von einem Verkäufer, der stets seine Ziele verfehlte. Wir führten gemeinsam Abschlusstouren durch, besprachen potenzielle Kunden und machten uns auf den Weg. Wir erzielten zahlreiche Abschlüsse, aber erreichten sein Ziel nicht. 🤝💼

In einem Gespräch mit einem Freund teilte ich meine Gedanken über diesen Verkäufer und sagte: „Er hat ein dickes Problem!“ Doch mein Freund antwortete provokativ: „Er hat kein Problem. Du hast ein Problem!“ Ich war beleidigt und fühlte mich missverstanden. Doch mit der Zeit musste ich einsehen, dass er recht hatte. Das Problem lag nicht nur bei ihm, sondern auch bei mir. 😮🔍

Ich trug die Verantwortung für seinen Erfolg und Misserfolg. Doch damals war ich noch zu unerfahren, um das zu erkennen. Was wäre passiert, wenn ich in der Lage gewesen wäre, ihn zu inspirieren, ihn zu ermutigen, neue Methoden zu finden und ihm dabei zu helfen, seine Arbeitsweise zu verbessern? Jetzt war es nicht mehr zu ändern. 😔💡

Von diesem Moment an wurde jeder Misserfolg zu meiner persönlichen Lernaufgabe. Wir strebten danach, Misserfolge zu vermeiden. Und wenn sie unvermeidbar waren, nutzten wir sie als Lektionen, um daraus zu lernen und sie nicht zu wiederholen. Gemeinsam schufen wir eine Kultur des Vertrauens. ❤️👬

Ich hörte auf, zu glauben, dass ich alles besser wusste und die Probleme alleine lösen müsste. Stattdessen bezog ich meine Kollegen als Partner mit ein. Sie erhielten mehr Verantwortung und Raum zur Entfaltung. Ich lernte, ihnen zuzuhören und erkannte die magische Wirkung von Feedback. Durch Anerkennung erreichten sie Höchstleistungen und wir feierten gemeinsam unsere Erfolge. Irgendwann liefen die Abschlusstouren auch ohne meine Anwesenheit reibungslos. Es wurde ihr Erfolg! 🙌🎉

Dieses Erlebnis machte mich zu einem besseren und effektiveren Vertriebsleiter. 💼🌟

Wie stellst du sicher, dass du dein Team nicht demotivierst, sondern es inspirierst und ihnen Lust auf ihre Arbeit gibst? 🤔💪

Welche Maßnahmen ergreifst du, um eine Kultur des Vertrauens aufzubauen und dein Team zum Erfolg zu führen? 🌱👥

Was tust du, um deine Verkäufer zu Höchstleistungen zu motivieren? 💥💼

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